Forschungsarbeit

Forschungsarbeit der Terrex gGmbH

Grundlage der Terrex-Aktivitäten sind die archäologischen Forschungsgrabungen. In sinnvoller Ergänzung werden an den Standorten Keltischer Ringwall “Hunnenring“ bei Otzenhausen und römischer vicus “Wareswald“ Untersuchungen zur Klärung der Historie im Landkreis St. Wendel durchgeführt.

Wissenschaftlich bieten beide Standorte – aufgrund ihrer überregionalen Bedeutung – interessante Ansätze zur Deutung historischer Abläufe für die gesamte Region. Während die gallo-römische Siedlungsstelle des Wareswalds am Knotenpunkt mehrerer, überregionaler Verkehrsverbindungen lag, kommt dem keltischen Ringwall eine einzigartige Bedeutung im Festungsbau zu.

Die gewonnen Erkenntnisse werden – in Absprache mit universitären Kooperationspartnern - nicht nur untersucht, sondern auch eingehend dokumentiert, erforscht und publiziert (siehe Projektpartner). Die wissenschaftlichen Kooperationen werden ständig um weitere Partner aus dem In- und Ausland erweitert, so dass sich nach und nach antike Siedlungsbereiche facettenreich wieder erschließen lassen. Derzeitige universitäre Partner sind am Ringwall Otzenhausen die  Johannes Gutenberg Universität Mainz und die TH Karlsruhe. Die Kooperationen garantieren ständig sich erweiternde, spannende Einblicke in das Leben unserer Vorfahren.

Wallschnittgrabung

Untersuchung der Festungsmauer am “Ringwall”.  Grabung Universität Mainz, 2007

Römische Sickergrube, Schwarzenbach “Spätzrech”.  Grabung Universität Mainz, 2007

Der erweiterte Kenntnisstand dient der regionalen Touristik als Basis für eine qualitativ hochwertige Angebotspalette, die sich wohltuend von den herkömmlichen Angeboten eines Massentourismus abhebt. Klasse statt Masse ist hierbei die Devise.

Besucher können sich alljährlich in zahlreichen Angeboten wie Grabungs- und Keltenfeste, Workshops und Grabungsseminaren, speziellen Führungsangeboten, Vortragsreihen usw. vom Zauber der Kelten und Römer einfangen lassen und dieses Erlebnis zudem in einer der schönsten Mittelgebirgsregionen Deutschlands geniessen.

 

Es war aber auch jene  Periode die den beginnenden beginnenden Niedergang des römischen Reiches einläutete. Die damit verbundenen, zunehmenden Beutezüge germanischer Horden könnten auch für das Ende der Fundstelle am "Spillert" ausschlaggebend gewesen sein. Verbannte Dachziegel deuten jedenfalls auf ein Ende des Gebäudes mittels eines Brandes hin.

 

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